Sonnenbeete sind die farbenfrohsten Plätze im Garten. Wähle zwischen trockenheitstoleranten Stauden, die den ganzen Sommer blühen — und gestalte dein Sonnenbeet in wenigen Minuten.
Sonnenbeet kostenlos gestalten →Stauden für volle Sonne sind Pflanzen, die mit mindestens 6 Stunden direktem Sonnenlicht täglich gedeihen. Die meisten stammen ursprünglich aus offenen Prärien, Mittelmeerküsten oder trockenen Steppen und sind an warme, trockene Verhältnisse angepasst. In unseren Gärten findest du die besten Sonnenbeete an süd- und westexponierten Flächen, wo die Sonne vom Vormittag bis zum späten Nachmittag dominiert.
Der Vorteil von Sonnenstauden ist, dass viele von ihnen bemerkenswert pflegeleicht sind. Einmal eingewurzelt, brauchen sie selten Bewässerung und sind generell resistenter gegen Krankheiten als Pflanzen in feuchten, schattigen Beeten. Allerdings stellen sie Anforderungen an die Drainage — staunasse Böden sind die häufigste Ursache für den Verlust von Sonnenstauden.
Die meisten Sonnenstauden bevorzugen einen leichten, gut durchlässigen Boden. Bei schwerem Lehmboden kannst du ihn verbessern, indem du groben Sand oder Perlite in die oberen 30 cm einarbeitest. Das öffnet die Bodenstruktur und verhindert, dass Wurzeln über den Winter in Wasser stehen, was für mediterrane Arten wie Lavendel und Russischen Salbei tödlich ist.
Füge Kompost bei der Pflanzung hinzu, aber sei zurückhaltend mit stickstoffreichen Düngern. Viele Sonnenstauden entwickeln stärkere Wurzeln und kompakteren Wuchs in magerem Boden. Zu viel Dünger führt zu langen, schlaffen Stängeln, die bei Regen und Wind umfallen. Eine dünne Kiesschicht um die Pflanzen hält den Wurzelhals trocken und reduziert Unkraut.
Robuste, blütenreiche Arten, die Wärme und Sonne lieben
Ein Sonnenbeet in voller Sonne trocknet schneller aus als Beete im Halbschatten. Diese Tipps machen dein Sonnenbeet nahezu selbständig.
Im ersten Jahr nach der Pflanzung solltest du in trockenen Perioden einmal pro Woche gründlich gießen. Danach kommen die meisten Sonnenstauden allein zurecht — tiefes Gießen zwingt die Wurzeln nach unten.
Eine 3–5 cm dicke Schicht heller Steine oder Kies um Sonnenstauden hält den Boden kühl, reduziert Verdunstung und verhindert, dass der Wurzelhals im Winterregen fault.
Sonnenstauden aus Prärie und Mittelmeerraum sind an mageren Boden angepasst. Dünger macht sie schlapp. Kompost alle zwei Jahre im Frühling reicht für die meisten Arten.
Lass verwelkte Stängel über den Winter stehen — sie geben Struktur und Schutz für Insekten. Schneide sie erst im zeitigen Frühjahr zurück, kurz bevor der neue Austrieb beginnt.
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